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Unser Verein wurde am 26.11.2004 in Drensteinfurt gegründet. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das Schachspiel zu pflegen und zu fördern. Insbesondere widmen wir uns der Aufgabe, die Jugend für das Schachspiel zu gewinnen. Bei uns triffst Du auf Schachspieler unterschiedlicher Spielstärke im Alter von 7 - 82 Jahren. Der Verein hat in den ersten Jahren seiner Existenz eine sehr erfreuliche Entwicklung genommen. Unsere erste Mannschaft spielt in der Saison 2011/2012 erstmalig in der Bezirksliga. Nach dem überraschenden Aufstieg ist der Klassenerhalt das erklärte Ziel. Dabei setzen wir auf unser eingespieltes Team aus der Vorsaison, Verstärkungen sind uns natürlich jederzeit willkommen - die Saison wird hammerhart.

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KL 5. Spieltag

Ein Licht am Ende des Tunnels?

SK Münster 9, ein Gegner, bei dem wir am Anfang der Saison mit einem Unentschieden zufrieden gewesen wären, doch angesichts unserer Tabellenposition waren unsere ursprünglichen Ziele jetzt ein Muss gegen den Abstiegskampf.

francisco.kleinMünster trat in Bestbesetzung an. Wir mussten Martin und Hans Joachim ersetzen. Also kamen unsere Joker Carsten und Heribert ins Team. Ein Blick nach 10 Minuten zeigte in keiner Partie einen Eröffnungspatzer. Kurze Zeit später hatte Francisco eine Unachtsamkeit seines Gegners ausgenutzt und ein Figurengewinn war unausweichlich. Da half auch nicht die lange Überlegungszeit, die Figur war gewonnen.

Auch Joker Carsten war wieder mal gut drauf und lag schon mit einem Bauern vor in Front. Frank sah sich einem großen Raumgewinn seines Gegners gegenüber, der jedoch unzureichend  abgesichert schien. Bei Werner standen in unübersichtlicher Stellung noch alle Püppchen auf dem Brett und bei Heribert sah es nach einem ruhigen Spiel aus. Mein Gegner (unsere bisherige Bilanz 1,5:1,5) überraschte mich mit einer neuen Eröffnung, mit der ich aber ganz gut klar kam. Nach anfänglichem zähem Kampf erreichte ich eine Stellungsvorteil. Mein Gegner überraschte mich mit einem Qualitätsopfer mit dem er sich in ein Dauerschach retten konnte (0,5:0,5). Kurz darauf nutzte Frank einen Fehler Gegners aus, der darauf hin aufgab (1,5:0,5). Carsten gewann einen weiteren Bauern und zwang seinen Gegner immer wieder zum Abtauschen, blieb mit seinen Bauern über und gewann auch (2,5:0,5). In verbleibenden Partie standen wir zumindest ausgelichen, Francisco sogar eindeutig auf Gewinn. Werner und Heribert einigten sich auf Remis, der Mannschaftskampf war gewonnen und Francisco konnte durch die Aufgabe seines Gegners sein Saisonergebnis auf beachtliche 75% steigern. Mit 4,5:1,5 und keiner verlorenen Partie war dies endlich wieder mal ein gelungener Spieltag.

Hoffenlich ist das Licht am Ende des Tunnels nicht der entgegenkommende ICE.

Thomas Kluth



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